Kinder staunen zwanzig Mal am Tag, wir Erwachsenen kaum noch. Eine Folge darüber, warum uns dieses Staunen so guttut und wie wir es uns zurückholen, mitten im ganz normalen Alltag.
Kennst du diese Momente im Urlaub, in denen die Zeit für einen Augenblick stillzustehen scheint? Wenn du am Wasser sitzt, in die Weite schaust und plötzlich ganz ruhig wirst, ohne einen einzigen Gedanken an das, was zu Hause auf dich wartet?
Wir verbinden dieses Gefühl fast immer mit dem Urlaub. Mit der Pause, mit dem endlich mal Runterkommen. Und lange dachte ich das auch: Es ist eben die Auszeit, die mir so guttut.
Aber es steckt etwas anderes dahinter. Ein ganz bestimmtes Gefühl, für das die Wissenschaft sogar einen Namen hat. Und das Überraschende daran ist: Wir müssen dafür gar nicht verreisen. Denn dieses Gefühl wartet nicht nur am Meer oder auf dem Berggipfel auf uns, sondern mitten in unserem ganz normalen Alltag. Mehrmals pro Woche. Wir haben nur verlernt, es zu bemerken.
In dieser Folge, der ersten nach einer vierwöchigen Sommerpause, nehme ich dich mit an den Ort, an dem für mich alles angefangen hat. Es geht um ein Gefühl, das nachweislich Stress senken und uns zufriedener machen kann, das nichts kostet und trotzdem jedem offensteht. Und um die kleinen Lehrmeister, die es uns täglich vormachen, während wir Erwachsenen es uns mühsam wieder beibringen müssen.
Vielleicht entdeckst du danach mitten in deinem Dienstagnachmittag etwas, an dem du sonst achtlos vorbeigegangen wärst.
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